Elektroauto fahren macht Spaß. Durchzug, Laufruhe, Umweltfreundlichkeit, es gibt kaum Argumente, die gegen Elektromobilität sprechen. Allerdings heißt das nicht, dass es keine gibt. Denn kann man nicht „klug tanken“, wie es Dr. Habeck in einer Präsentation so realitätsfern formuliert hat, dann wird man von großen Ladeinfrastrukturbetreibern als Kunde wie ein Selbstbedienungsladen behandelt. Ob Abo-Modelle, Roamingwucher oder Ladekarten-Chaos, die großen Anbieter wie EnBW, Aral, Shell, Pfalzwerke oder Ionity haben ein System etabliert, dass viele Autofahrer vom Umstieg auf ein Elektroauto abhält.
Jetzt gibt es gute Nachrichten von Vattenfall InCharg. Der vor allem im norddeutschen Raum vertretene Ladeinfrastrukturbetreiber (Charging Point Operarot) macht jetzt Schluss mit den unerträglichen Hürden beim Laden an öffentlichen Schnellladesäulen des eigenen Netzes. Ab sofort zahlt man je nach Standort 44 Cent oder 49 Cent je Kilowattstunde. Und das nicht nur über die Vattenfall-App. Die Bezahlung ist bequem und barrierefrei mit Debit- oder EC-karte an einem Kartenterminal möglich.
Gute Nachrichten für die Elektromobilität in Deutschland. Auch wenn ich erst ab Preisen unter 40 Cent je Kilowattstunde bei Adhoc-Bezahlung mit dem Jubeln beginnen werde.

