Elektroauto fahren macht Spaß. Durchzug, Laufruhe, Umweltfreundlichkeit, es gibt kaum Argumente, die gegen Elektromobilität sprechen. Allerdings heißt das nicht, dass es keine gibt. Denn kann man nicht „klug tanken“, wie es Dr. Habeck in einer Präsentation so realitätsfern formuliert hat, dann wird man von großen Ladeinfrastrukturbetreibern als Kunde wie ein Selbstbedienungsladen behandelt. Ob Abo-Modelle, Roamingwucher oder Ladekarten-Chaos, die großen Anbieter wie EnBW, Aral, Shell, Pfalzwerke oder Ionity haben ein System etabliert, dass viele Autofahrer vom Umstieg auf ein Elektroauto abhält.
Da ich der festen Überzeugung bin, dass dieses „Ladegelörch“ das Haupthindernis für die Elektromobilität darstellt, würde ich für große CPOs in der aktuellen Situation niemals Werbung machen. Jetzt hat die TEAG jedoch eine Aktion angekündigt, die mich sehr erfreut. Man kann 39 Tage lang für 39 Cent je kWh Adhoc laden. Die Befristung ist natürlich eine schlechte Nachricht. Dennoch möchte ich, dass diese Aktion für die TEAG sehr erfolgreich verläuft. Ergo: Ich mache dafür „Werbung“.

