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Rodung in Grünheide vorerst doch gestoppt - WO BLEIBEN DIE B.E.N DAZU?

Der Harms von T-Online hat seine Meinung auch kundgetan. Eigentlich mag ich den gar nicht und in den ersten Sätzen hatte ich ein schlechtes Gefühl was er da schreiben wird, aber er hat dann doch noch die Kurve bekommen 🙂

Der Tacitus kannte seine Pappenheimer. "Haine und Wälder heiligen sie", schrieb er vor zweitausend Jahren über die Germanen, und vielleicht ist da noch heute ein bisschen was dran. Wenn es den Bäumen an den Kragen geht, holen wir immer noch die Streitaxt aus dem Schuppen, und dann gibt es Saures, ob der Eindringling nun einen römischen Helm aufhat oder Elon Musk heißt. Der amerikanische Star-Unternehmer – für manche auch bloß ein Unternehmer mit Starallüren – hat vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg einen ordentlichen Dämpfer auf seine Sinnierkappe bekommen.

Damit er seine "Gigafactory" so schnell wie möglich bei Berlin in den Wald klotzen und schicke Elektroautos vom Band rollen lassen kann, war seinem Konzern Tesla vom zuständigen Landesumweltamt gestattet worden, mit der Rodung zu beginnen – obwohl das Genehmigungsverfahren noch gar nicht abgeschlossen war. Nichts da!, grätschten prompt die Richter dazwischen, erst muss über die Beschwerde der Abholzungsgegner entschieden werden! Nach zwei Tagen intensiver Rodung war der halbe Wald zwar leider schon niederkartätscht worden, aber jetzt ist Zwangspause, damit es überhaupt noch über etwas zu entscheiden gibt. Keine vollendeten Tatsachen, keine Extrawürste, auch nicht für einen kalifornischen Technologieriesen! Ganz egal, wie sehnlich sich die Landespolitik in der ländlichen Stille Brandenburgs neue Jobs und einen Prestige-Erfolg wünscht: Die Regeln gelten für alle – und das ist richtig so.

Der Widerstand im idyllischen Brandenburg zeigt allerdings auch: Es geht uns gut in Deutschland, vielleicht zu gut. Protest gegen einen so großen Arbeitgeber, das muss man sich erst mal leisten können. Und anders als im Hambacher Forst, wo die Natur gegen die dreckige Braunkohle verteidigt wurde, tuckert Deutschland bei der Umstellung auf Elektrofahrzeuge hinterher, müsste also zum Schutz des Klimas Vollgas geben. Daher ist es nicht unbedingt der Schutz der Natur, der mit der neuen Industriezone über Kreuz liegt. Eher geht es hier wohl um ein verletztes Heimatgefühl.

Die Heimat und der Wald: Da hätten schon die deutschen Romantiker des 19. Jahrhunderts feuchte Augen bekommen. Aber wir zücken schnell das Taschentuch. Denn die diffusen Ängste vor der Tesla-Fabrik sind natürlich und verständlich – aber sie sind auch ein schlechter Ratgeber. Das Werk steht dann doch nicht im Vorgarten, sondern im Wald, neben einer Autobahn, nebendran liegt ein kleines Industriegebiet. Da dürfte es eher verkraftbar sein, dem technologischen Weltanschluss und den Arbeitsplätzen in den Montagehallen den Vorzug zu geben. Der Wirtschaft wegen – und damit die heimatverbundenen Romantiker des 19. Jahrhunderts nicht doch noch Recht behalten und uns belehren: Es ist schon spät, es wird schon kalt, kommst nimmermehr aus diesem Wald!

https://www.t-online.de/nachrichten/id_87357402/brandenburg-tesla-fabrik-keine-vollendeten-tatsachen-keine-extrawuerste-.html

Scheint eine Grosse Koalition aus Linksextremen Wirtschaftsfeinden (Ende Gelände, Hambi bleibt) mit klimaleugnenden Rechtpopulisten/AFD "grüne Liga" und Bayrischer VLAB zu sein - interessante Entwicklung !!

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/tesla-werk-gruenheide-streit-um-rechte-verbindungen-in-der-oekoszene-a-cf35bcf0-da88-42eb-8461-52238f5294db

Am Montag besetzten Klimaaktivisten von „Hambi bleibt“ – einer Anti-Kohle-Organisation aus Nordrhein Westfalen – den Industrieforst in Grünheide.....

Der Verein für Landschaftspflege & Artenschutz (VLAB) ist aus Prinzip gegen Tesla: Der Verband lehnt auch die Energiewende vehement ab, klagt gegen Windanlagen und protestiert gegen den Bau von Stromtrassen......VLAB arbeitet auch mit Vernunftkraft zusammen, der bundesweiten Dachorganisation der Windkraftgegner. Der Vorsitzende von Vernunftkraft, Nikolai Ziegler - ebenfalls Mitglied beim bayerischen VLAB - bezweifelt ebenfalls, dass es einen wissenschaftlichen Klimakonsens gibt.....Zugleich arbeitet Ziegler auch für das Bundeswirtschaftsministerium .... Der heutige AfD-Fraktionsvorsitzende Jörg Urban war langjähriger Geschäftsführer der Grünen Liga Sachsen.

Moin, ja das sieht echt so aus.

Auch die Gruppe Ende Gelände hat seine Quellen sowohl aus der linksautonomem Szene als auch der Vernunftkraft (welch Klang aus rechter Ecke 🙄), EIKE und dementsprechend vom Heartland Institute.

Es ist erschreckend wie weit inzwischen die Verbindungen und Infiltrierungen dieser Antilobby geht.

Je mehr man versucht zu recherchieren, kommen auch Professoren, Ingenieure, CEOs, Lobbyisten und Klimaleugner aufs Tapét. Das Netz ist bis in die Politik aktiv!

Jetzt muss man sich nicht mehr wundern wieso Medien und Politik sowie soviele "Experten" so einen "Munddurchfall" von sich geben.

Das ist tatsächlich alles gesteuert.

Oh man, was für eine verlogene Welt.

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/rodungsstopp-gericht-weist-klagen-von-naturschuetzern-zurueck-tesla-darf-wald-fuer-gigafactory-roden/25568410.html?ticket=ST-5678599-Sdy7SyAHdELrQtSHpQbZ-ap6

Wunderbar, endlich mal was positives! 👍👍

 

Dankeschön Michael für die Info.

B.E.N for ever. 👍👍🍻

Ich freue mich wie ein Schneekönig. Hoffentlich geht das jetzt alles sauber durch. Aber natürlich bitte in den Rahmen der Vorschriften. Wat mut dat mut 😁

Ich akzeptiere gaaaar nix!

Jetzt müssen die Bäume nur noch von den Aktivisten befreit werden 🙂

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_87379966/tid_amp/tesla-konflikt-umweltschuetzer-besetzen-baeume-auf-kuenftigem-fabrik-gelaende.html

Langsam werden die nervig... (alle anderen Komentare spar ich mir)

Hallo !

Donnerstag den 21.02.2020 , JUHU die Kieferplantage kann geerntet werden , das OLG hat den Eilantrag abgeschmettert .

Grüße aus dem grünen Herz Deutschlands ! / Elektrisch in die neue Zeit .

Gestern war der Wald Geschichte.

https://m.bild.de/regional/berlin/berlin-aktuell/grossprojekt-in-gruenheide-ploetzlich-ist-der-tesla-wald-verschwunden-68974328.bildMobile.html