Forum





Please or Registrieren to create posts and topics.

Photovoltaik

12

Hallo !

Ich heiße hier "Zoro" und komme aus Westthüringen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze und der "Erhabene" wohnt nur einen Steinwurf von mir in Hessen . 2010 habe ich mir eine Photovoltaikanlage (4,14 kwp) gegönnt , richtig gehört gegönnt , denn die waren obszön teuer und 230 Wattmodule waren schon gut . Aber jetzt muß ein Speicher her , je größer um so besser , ich sehe nämlich nicht mehr ein , meinen Strom billig zu verkaufen und dann wieder teuer vom EVU zu kaufen .

https://dl.dropbox.com/s/dpw8jhw2zgmidh1/DSC_0292%20%282%29.JPG

Grüße aus dem grünen Herz Deutschlands ! / Elektrisch in die neue Zeit .

Ja 2010-2011 waren teure Jahre für PV :  6$ pro Watt auf dem Weltmarkt und in Deutschland bis zu 9$ (damals 6 Euro). Deutschland hatte 50% der weltweiten Installationen in 2011 wegen massiver Förderung. Frank Asbeck war der Sonnenkönig und Q-cells und Bosch Zellen wurden nach China exportiert und dort zu Modulen verarbeitet, und Solaria in Philippines spaltete die Zellen in kleine Streifen mit Linsenoptik davor um 50% Silizium zu sparen..... das waren noch Zeiten.

Als ich 2001 mit PV angefangen habe, kosteten die Poly-Module noch 4$ pro Watt bei 80W panels (36 Zellen 5x5 Zoll) und die große Hoffnung war Dünnschicht für 1$/W zur Energiewende, jetzt hauen die Chinesen das containerweise als Mono für 0,22$/W raus.

Meine Anlage ist aus 2011 und die hat sich schon armotisiert Dank der Förderung. 21.500 Euro netto für 9,12 kWp. Das geht heute für die Hälfte 😎

Ich akzeptiere gaaaar nix!

PV-Module kosten wirklich nichts mehr. Nur die Speicher sind teuer.

Hab mir letztes Jahr ein Angebot eingeholt für 18kWp und 19.5kWh E3DC Pro, das sollte mit allem drum und dran 40k€ kosten brutto, wobei 25k€ auf den Speicher fielen.

Da warte ich lieber noch einen Moment. Aber es wird kommen 🙂

Hallo !

 

E3DC ist ja auch der "Mercedes" unter den Speichersystemen und dann noch pro , mit über 6 kw Ausspeisung und Notstromfunktion aber Fair ! Eine "Powerwall" von Tesla mit 13,5 kwh kostet mit Montage ~ 9 500 € . Ich warte jetzt noch auf das Abgebot von "Sonnen" . Photovoltaik sollte so bei 1 600 - 1 800 € pro kwp "Schlüsselfertig sein .

PS. Meiner Meinung nach braucht man die "pro" nur wenn man Starke Verbraucher hat , die normale Anlage kann auch fast 2 kw abgeben . Brauchst du Notstrom ? Also ich hatte 2019 zusammengezählt keine 2 h Stromausfall .

Grüße aus dem grünen Herz Deutschlands ! / Elektrisch in die neue Zeit .

Ich sach nur BYD. Da gibt es schon sehr günstige Systeme. 😎

Ich akzeptiere gaaaar nix!

Die Anlage war ja im Zuge der Sanierung gedacht, also Ölheizung raus, Wärmepumpe rein und möglichst viel vom Strombedarf speichern. Wegen der Wärmepumpe halt dreiphasig.

Dadurch das ich aber den ganzen Tag gar nicht daheim bin, hätte die Speicherung auch nur einen Teil meines Bedarfs gedeckt (eben vor allem den der Wärmepumpe), da der größte Anteil die tägliche Fahrt zur Arbeit ausmacht. Kurzfristig hatte ich sogar schon überlegt, mir einen zweiten Ioniq zuzulegen und durch täglichen Tausch des Fahrzeugs nicht nur die Kilometer aufzuteilen, sondern auch möglichst viel des Strombedarfs über PV abzudecken.

Irgendwann kam ich aber zu dem Schluss, dass sich das alles so nicht oder nur zum Teil rechnet. Das alte Haus (eine Villa von 1959) ist ein Energiefresser, das nur durch hohen finanziellen und technischen Aufwand hätte "umgerüstet" werden können und die Pendelei verbraucht eben auch viel Energie. Die Lösung ist also das Haus abzureißen, neuen Wohnraum mit aktuellen Energiestandards zu schaffen und selbst wieder näher an den Arbeitsplatz zu ziehen.

Sicherlich eine recht radikale aber nachhaltige Lösung 😉

So war die Anlage geplant:

Mir geht es vor allem um eine sinnvolle Lösung, die alle Aspekte bestmöglich abdeckt. Das Haus ist zwar wunderschön, aber eben nicht mehr zeitgemäß, sowohl was die Energiestandards angeht, als auch Raumaufteilung usw. Bei knapp 400m² Wohnfläche, 55 Fenstern und fast 100m Umfang, müsste ich (wenn man es richtig macht) insgesamt mehr Geld in die Modernisierung stecken, als ein neues Haus kosten würde. Es bleibt aber trotzdem ein altes Haus.

Hallo Marcellino !

Bei einer Wärmepumpe und einem so alten Gebäute wäre deine Stromrechnung astronomisch , in erster Linie nicht weil die Dämmung schlecht ist , sondern du hast doch Heizkörper und unter 60°C Vorlauftemperatur wird sich da nicht viel tun . Eine Wärmepumpe mit so einer hohen Vorlauftemperatur zu fahren , da hast du mit Sicherheit nur eine Arbeitszahl von 1 : 2 anstatt 1 : 3 oder gar bis 5 . (1 kwh Stromeinsatz kann bis zu 5 kwh Wärmeleistung ergeben , dass ist die Arbeitszahl) Ein neues Gebäute zu errichten wird da auf Dauer billiger und nur mit Photovoltaik ist glaube ich auch schwierig , weil gerade im Winter wenn die Heizung läuft , ist da nicht viel . Wenn du sowieso neu bauen willst erkundige dich mal über Solartermie und Eisspeicher in Verbindung mit einer Wärmepumpe und Fußbodenheizung .

Grüße aus dem grünen Herz Deutschlands ! / Elektrisch in die neue Zeit .

Schau mal dort 🙂

https://breaking-elektro-news.de/forum/topic/hausmodernisierung-die-alte-heizung-muss-weg/

Hallo, wie viel Quadratmeter werden derzeit für 10kWp?

12