Forum





Bitte oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.

Die Abwrackprämie kommt doch

Moin,

heute aus der Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/die-abwrackpraemie-kommt-nun-doch-li.84197

Auch wenn ich davon profitieren würde, ich werde mir demnächst ein E-Auto kaufen, halte ich das für den falschen Weg.

Verbrenner gehören einfach nicht gefördert.

Wenn die deutsche Autoindustrie nichts anderes im Angebot hat, so ist das eine falsche Produktpalette und verkannte Kundenbedürfnisse.

Als um die Jahrhundertwende Automobile auf die Straßen rollten, hat auch keiner Förderungen für Hufschmiede und Kutschenbauer auf den Weg gebracht.

Kopf schütteln und fassungslos sein

Nicht alles verstehen, akzeptieren

Ich finde es falsch immer die kpl. Schuld auf die Automobilindustrie zu schieben. Auch der Verbraucher ist schuld und die Technik ist gut muss aber noch besser werden. Wir müssen uns auf das hier und jetzt konzentrieren.

In der Automobilindustrie gibt es viel Kurzarbeit, geben wir jetzt Steuergeld aus für die Arbeiter fürs nichts tun oder geben wir Geld aus und gleichzeitig findet eine Wertschöpfung statt und der Wettbewerbsvorteil der deutschen Industrie bleibt erhalten.

Ich würde lieber auch Geld in die Kommunen geben Zweckgebunden:Für den Kauf von Kommunalfahrzeugen, Feuerwehr, THW, Bürgerbus, Sportvereine, Kirchen, Tafel, DRK. Diese Fahrzeuge fahren nur wenig, deswegen ist die Umweltverschmutzung gering.

Fahrzeuge über 15 Jahre Freigabe einer  Abwrackprämie (3000Euro) für den Fahrzeughalter, wenn er einen Gerbrauchtwagen jünger als 10 Jahre oder Neuwagen kauft.

Prämie 1000 Euro für Fahrzeuge Diesel (CO2 Diesel unter 120 gr/km und Benzin unter 140g/km).
Ich würde gerne niedriger gehen, aber warum soll ich einen CO2 Ausstoß von 95g/km vordern, wo es nur wenige Autos diese derzeit einhalten.

Ausbau von Ladestationen ist für mich immer noch das wichtigste.

Es geht nicht darum, wer hat Schuld und wer nicht.

Egal wo, wenn Du als Unternehmen ein Produkt anbietest was der Kunde nicht haben will, wird es nicht gekauft.

Ich glaube auch nicht, das die Prämie der deutschen Autoindustrie helfen wird. Viele Menschen sind in Kurzarbeit, es herrscht Unsicherheit bzgl. des Jobs. In dieser Situation glaube ich nicht das die Leute dann den Kauf eines Auto als wichtigstes Thema sehen. Ausserdem haben auch andere Anbieter ausserhalb Deutschland schöne und gute Autos im Angebot, von daher besteht auch die Wahrscheinlichkeit das das Geld ins Ausland fliesst.

Zudem, den Wettbewerbsvorteil der deutschen Autoindustrie sehe ich, zumindest bei E Autos nicht.

Nicht alles verstehen, akzeptieren

HAllo Exwestfale

Wobei die Prämie wohl nicht nur in Deutschland geben wird, ob wir jetzt einen Fiat kaufen oder die Italiener einen VWPOLO bleibt gleich. Zudem sind die Zuliefere auch sehr verstreut. Hotelgutscheine zu vergeben wo nicht sicher ist, wann der Gutschein eingelöst werden kann ist schwierig. Essensggutscheine können gleich eingelöst werden! Mann muss eine Stellschraube finden, wo man die Wirtschaft schnell beschleunigen kann.

Bitte auch dieses Argument beachten: In der Automobilindustrie gibt es viel Kurzarbeit, geben wir jetzt Steuergeld aus für die Arbeiter fürs nichts tun oder geben wir Geld aus und gleichzeitig findet eine Wertschöpfung statt und der Wettbewerbsvorteil der deutschen Industrie bleibt erhalten.

Hallo Fritto,

ich werde im Herbst mir ein chinesisches E-Auto kaufen, somit bleibt das Geld nicht in Deutschland.

Wie bereits geschrieben, bin ich der Meinung, das wenn die Suche auf E-Autos begrenzt wird, das Angebot überschaubar ist und die deutschen Autohersteller, meiner Meinung nach, nichts bezahlbares anbieten.

Ich stimme mit Dir überein, das es in der Automobilindustrie viel Kurzarbeit gibt aber die gibt es z.Zt. in fast allen Bereichen, somit ist eine Unterstützung aller Bereiche notwendig.

Das ist eigentlich mein Hinweis im Ausgangspost, das eben nicht NUR die Autoindustrie zu unterstützen ist, sondern wenn, das viel breiter angelegt werden muss.

Nicht alles verstehen, akzeptieren