Elektroauto fahren macht Spaß. Durchzug, Laufruhe, Umweltfreundlichkeit, es gibt kaum Argumente, die gegen Elektromobilität sprechen. Allerdings heißt das nicht, dass es keine gibt. Denn kann man nicht „klug tanken“, wie es Dr. Habeck in einer Präsentation so realitätsfern formuliert hat, dann wird man von großen Ladeinfrastrukturbetreibern als Kunde wie ein Selbstbedienungsladen behandelt. Ob Abo-Modelle, Roamingwucher oder Ladekarten-Chaos, die großen Anbieter wie EnBW, Aral, Shell, Pfalzwerke oder Ionity haben ein System etabliert, dass viele Autofahrer vom Umstieg auf ein Elektroauto abhält.
Wie es richtig gehen könnte, zeigt ChargeOne in einer Sommeraktion. Im „SummerSale“ wird bis zum 30.06.2026 Elektroauto Laden mit Kredit-/Girokarte etc. für 25 Cent je Kilowattstunde möglich gemacht. Ein absoluter Traum, wenn man zum Einkaufen bei Tegut fährt, um seinen Akku wieder aufzufüllen. Wenn es immer so wäre, würden natürlich viele Laternenparker ins Grübeln kommen, ob eine Elektroauto nicht doch die bessere Alternative ist. Denn bequemer und preiswerter, kann man auch mit einem Verbrenner nicht unterwegs sein.

