Elektroauto fahren macht Spaß. Durchzug, Laufruhe, Umweltfreundlichkeit, es gibt kaum Argumente, die gegen Elektromobilität sprechen. Allerdings heißt das nicht, dass es keine gibt. Denn kann man nicht „klug tanken“, dann wird man von großen Ladeautomatenaufstellern als Kunde wie ein Selbstbedienungsladen behandelt. Ob Abo-Modelle, Roamingwucher oder Ladekarten-Chaos, die großen Anbieter wie EnBW, Aral, Shell, Pfalzwerke oder Ionity haben ein System etabliert, dass viele Autofahrer vom Umstieg auf ein Elektroauto abhält.
Und genau dieses von mir als „Ladegelörch“ bezeichnete Chaos führt dazu, dass mir Elektroauto-Fahren auf Langstrecke seit einiger Zeit keinen Spaß mehr macht. Es musste sich etwas ändern. Und zwar schnell. Also habe ich meinen Worten Taten folgen lassen. Innerhalb weniger Wochen habe ich meinen fahrbaren Untersatz getauscht. Jetzt bin ich mit einem Tesla Model 3 Performance unterwegs und hoffe wieder auf mehr „Freude am Fahren“.
Aber es kam natürlich wie es kommen muss. Ich habe scheinbar ein weniger gut verarbeitetes Model 3 erwischt. Nach noch nicht mal 3.000 Kilometern Fahrleistung rappelt und knarzt es mittlerweile an verschiedenen Stellen und das raubt mir den letzten Nerv.
Und der Tesla-Service ist hierbei auch keine allzugroße Hilfe. Denn von mir wird höchste Flexibilität und ein erhebliches Maß an Zeitinvest verlangt, während ich dies bei Tesla doch eher gänzlich vermisse.

