VW ID.3 auf Deutschland-Tour

VW ID.3 auf Deutschland-Tour

Quelle: VW Pressemeldung vom 05.11.2020

Wie schlägt sich ein modernes Elektroauto auf der Langstrecke? Der Mannheimer Rekordfahrer Rainer Zietlow und sein Beifahrer Dominic Brüner machen auf einer zweimonatigen Tour durch die Republik den Praxistest: In ihrer Marathonfahrt (www.ID3-deutschlandtour.de) prüfen sie sowohl die Langstreckentauglichkeit des neuen Volkswagen ID.31 als auch die Infrastruktur in Deutschland.



Stadt, Land, Fluss: Im neuen ID.3 ist das Team kreuz und quer unterwegs durch Deutschland.

Zum Einsatz kommt dabei ein Vorserienmodell des ID.3 Pro S2 mit 77kWh Batteriekapazität, das bis zu 549 km Reichweite im WLTP-Zyklus bietet und im Frühjahr 2021 auf den Markt kommt. Zur Halbzeitbilanz ergibt sich nach mehr als 14.000 zurückgelegten Kilometern ein sehr positives Bild: Die maximale Ladekapazität von 125 Kilowatt pro Stunde kann bei den meisten der mehr als 350 bislang getesteten Schnellladesäulen verschiedenster Anbieter genutzt werden, der Zugang durch das We Charge-Bezahlsystem von Volkswagen gelingt dabei markenübergreifend.

„Wir ernten viele neugierige Blicke und werden vor allem an den Schnellladesäulen oft von Interessenten angesprochen”, blickt Rainer Zietlow auf die ersten 350 Stopps zurück. „Man merkt, dass e-Mobilität ein großes Thema ist und viel Informationsbedarf besteht.” Mit seinem Beifahrer will der Mannheimer auf seiner zweimonatigen Tour durch die Republik eine Bestandsaufnahme liefern, wo Deutschland in Sachen Ladeinfrastruktur derzeit steht.

Zietlow will vor allem wissen, wie der elektrische Alltag sowohl in großen Städten wie Frankfurt oder Dresden, aber auch auf dem Land funktioniert. „Interessant ist zum Beispiel, dass wir ausgerechnet im Stadtverkehr am wenigsten Energie verbrauchen, wo Verbrennungsmotoren konventioneller Autos am meisten schlucken. Bei unserem ID.31 sind es 15 kW/h auf 100km. Je nach Anbieter entspricht das Stromkosten von etwa vier Euro. Im Mittel liegen wir bislang bei knapp 20 kW/h Verbrauch.” Obwohl für die Marathonfahrer nach ihrem Tourplan des Instituts für Transportlogistik (ITL) an der Technischen Universität Dortmund meist der Weg von einer Schnellladesäule zur nächsten im Fokus steht, gibt es für das Team zwischendurch auch mal auch Durststrecken: „Wir sind an einem Transfertag schon mal ohne Zwischenladen 420 km am Stück gefahren.”

1 Comment
  • Bayerwaldler
    Posted at 15:22h, 05 November

    Mann, Mann, Mann – wie peinlich: “kW/h” Welcher Pressefuzzi das wohl verzapft hat? 🤔 Vielleicht ein ehemaliger B.E.N-Praktikant der nicht übernommen wurde? 😆